Alternative Schüssler Salze
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Schüssler Salze Alternative
Mineralien auf Solebasis |
Kieselsäure (Kieselerde) ist ein Bestandteil des Bindegewebes, der Oberhaut, der Schleimhaut, der Haare, der Nägel, der Knochen und Nerven.
Silicea steht besonders für den Aufbau des Bindegewebes, Haut, Haare, Nägel, Knochen, Drüsen, Muskeln, Sehnen und Nerven.
Es fördert die mechanische Festigkeit der Gewebe und steigert ihre Widerstandskraft . Ein Mangel führt zur Erschlaffung. In der Biochemie wird es daher gern für die "Verjüngung" eingesetzt.
Bei Mangel können folgende Symptome entstehen:Auch vegetative Symptome wie extreme Schreckhaftigkeit oder übermäßige Empfindlichkeit gegenüber Licht und Geräusche können auf einen Silicea Mangel hinweisen.
Silicea (Schüssler Salz Nr. 11) wird auch bei Furunkeln, Drüsenvereiterung und Artherienverkalkung eingesetzt.
Die Schüssler Salze Alternative wäre hier die:
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Allgemeine Informationen zu den Schüssler Salzen
Schüssler Salze sind alternativmedizinische Präparate von Mineralsalzen in homöopathischer Dosierung (Potenzierung). Die Therapie mit ihnen basiert auf der Annahme, Krankheiten entstünden allgemein durch Störungen des Mineralhaushalts der Körperzellen und könnten durch homöopathische Gaben von Mineralien geheilt werden. Diese Annahmen sind wissenschaftlich nicht anerkannt, eine Wirksamkeit der Schüßler-Salze ist nicht nachgewiesen.
Der homöopathische Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler (1821-1898) veröffentlichte in der Allgemeinen Homöopathischen Zeitung 1873 den Artikel "Eine abgekürzte Homöopathische Therapie", in dem er eine Therapieform namens "Biochemische Heilweise" vorstellte. Seine Abkürzung bestand darin, dass er statt der etwa tausend Mittel in der Homöopathie nur zwölf Salze, "Schüßler-Salze" genannt, zur Therapie fast aller Krankheiten für ausreichend hielt. Schüßler ging davon aus, dass Krankheiten auf der Grundlage gestörter biochemischer Prozesse entstehen. Er nahm an, dass Krankheiten zu einem großen Teil auf der Grundlage eines "gestörten Mineralhaushaltes" entstehen, wobei das Fehlen eines bestimmten Minerals den gesamten Stoffwechsel beeinträchtige. Schüßler erklärte, sein Verfahren sei "kein homöopathisches", weil es nicht auf dem von Samuel Hahnemann propagierten Simile-Prinzip ("Ähnliches kann durch Ähnliches geheilt werden") beruhe, sondern auf physiologisch-chemische Vorgänge im menschlichen Organismus zurückzuführen sei. Auch die in der Homöopathie üblichen Arzneimittelprüfungen an gesunden Probanden lehnte Schüßler aus diesem Grund für seine Salze als "grundfalsch" ab. Der Vizepräsident des Biochemischen Bund Deutschlands e. V., Hans-Heinrich Jörgensen, vertritt jedoch die Auffassung, dass sich Schüßler-Salze nicht nur zum Ausgleich von Mangelerscheinungen, sondern auch gemäß dem homöopathischen Ähnlichkeitsprinzip anwenden lassen: "Beides ist möglich und funktioniert auch, denn schließlich sind die Salze ja nach den Regeln der Homöopathie aufbereitet. Aber die Indikationsansprüche, die Zielrichtung, die Erscheinungen, die behandelt werden sollen, sind andere, ob ich mit meiner Arznei schlicht Mineralmängel beseitigen will, oder ob ich entsprechend dem homöopathischen Arzneibild Konstitutionen verändern will.". Bei den biochemischen Mitteln nach Schüßler handelt es sich um homöopathische Arzneimittel im Sinne des deutschen Arzneimittelgesetzes (AMG), die nach einem vereinfachten Genehmigungsverfahren ("Registrierung") in den Verkehr gebracht werden. Anders als für die "Zulassung" von Arzneimitteln brauchen Wirksamkeit und Unbedenklichkeit bei der "Registrierung" homöopathischer Arzneimittel nicht nachgewiesen zu werden; im Gegenzug dürfen allerdings auch keine Anwendungsgebiete (Indikationen) angegeben werden.
Die Mittel werden nach homöopathischer Verfahrensweise durch Schütteln, Reiben oder Zerkleinern verdünnt und haben entsprechende Verdünnungsbezeichnungen: D1 bedeutet, dass es sich um eine Verdünnung von 1:10 handelt, Dx allgemein eine Verdünnung von 1:10x. Die Salze sind in der Regel D6 = 1:1.000.000 oder D12 = 1:1.000.000.000.000 verdünnt.
Die "Biochemie nach Schüßler" ist hauptsächlich durch Heilpraktiker als Therapieform erhalten geblieben. Sie wird in Fachschulen gelehrt und viele Heilpraktiker arbeiten täglich in der Praxis mit diesen Mitteln. Vor der gesetzlichen Festschreibung der Berufsbezeichnung Heilpraktiker (1939) wurde Schüßlers Lehre wesentlich durch Laienbewegungen verbreitet. Einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Behandlungsmethode nach Schüßler leistete Kurt Hickethier, der zwei Kurhäuser zur Behandlung seiner Patienten errichtete. Der erste "biochemische Verein" wurde 1885 in Oldenburg gegründet. Heute (2004) gibt es in Deutschland etwa 70 "biochemische Vereine" und weitere im Ausland. Die Schüßler-Salze werden von interessierten Menschen bei verschiedensten Krankheitsbildern angewendet.
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